Berufsausbildungen

Von der Servicekraft für Schutz und Sicherheit bis zur Geprüften Schutz und Sicherheitskraft (Externenprüfung)

Dieses Berufsbild ist dadurch gekennzeichnet, dass es sich um eine anerkannte Berufsausbildung handelt. Sie eignet sich vor allem für Teilnehmende, welche bereits Erfahrungen im Sicherheitsbereich oder im Arbeiten in einem Sicherheitsdienst haben.

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Mit diesem Abschluss sind Sicherheitsmitarbeiter und Sicherheitsmitarbeiterinnen nicht nur sehr gut qualifiziert, sondern auch befugt in einer Großzahl von Einsatzbereichen arbeiten zu dürfen.

Durch diese Ausbildung besteht die Möglichkeit aus einer Vielzahl von Weiterbildungen die bzw. den Sicherheitsmitarbeitenden höher zu Qualifizieren.

Frauen und ältere Personen sind ebenfalls in der Sicherheitsbranche willkommen! Besonders bei Personenkontrollen sind weibliche Sicherheitsmitarbeiter wichtig.

Berufsbeschreibung

Als Servicekraft für Schutz und Sicherheit steht an oberster Stelle der Schutz von Personen und Objekten. Neben dem Objektschutz und dem Bewachen von Anlagen und wertvollen Gegenständen steht die Abwehr von Gefahren und die Ausführung von vorbeugenden Maßnahmen im Vordergrund.

Das befugt die Servicekraft für Schutz und Sicherheit (kurzum: SKSS) dazu, dass Sie im Personenschutz, Objektschutz, im Sicherheitsdienst am Flughafen, Veranstaltungen mit Publikumsverkehr, Kontrolldienst sowie für Kurier-, Concierge- und Werttransportdienste eingesetzt werden kann.

Voraussetzungen

  • Sauberes Führungszeugnis ohne Eintragungen im Straftatbestand Körperverletzung, Drogenmissbrauch / kein anhängliches Strafverfahren
  • Mindestens 24 Jahre alt
  • eine mindestens 3-jährige Berufspraxis in der Sicherheitswirtschaft
  • Sicheres Deutsch
  • Belastbar und verantwortungsbewusst

Die Feststellung der persönlichen und fachlichen Eignung erfolgt durch ein Eignungsgespräch bzw. Feststellung.

Modulbeschreibung

1. Baustein: Grundkenntnisse „Schutz und Sicherheit“

In diesem Baustein werden unter anderem relevante gesetzliche Kenntnisse in sämtlichen wichtigen Rechtsgebieten geschult. Dazu gehören zum Beispiel Bürgerliches Recht, Straf- und Verfahrensrecht, Rechte der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, aber auch Datenschutz und Züge des Gewerberechtes. Ebenfalls werden Grundsätze und richtiges Handeln im Sicherheitsdienst sowie Grundzüge der Gefahrenabwehr und Prävention sowie der Umgang mit der verbundenen Sicherheitstechnik vermittelt. Dabei steht stets die Kommunikation, Information und Dokumentation von Sachverhalten im Fokus und werden geübt.

2. Baustein: Berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten: Servicekraft für Schutz und Sicherheit

Welche Sicherheitsbereiche es gibt, wie die Arbeitsorganisation und der Informationsfluss dort abläuft als auch der Umgang mit entsprechender Kommunikationstechnik ist ein Teil dieses Bausteins, der den zukünftigen Servicekraft für Schutz und Sicherheitsmitarbeiter:innnen vermittelt wird. Dabei stehen ebenfalls das Serviceverhalten und Methoden der Kommunikation im Fokus. Es werden integrative Fertigkeiten und Kenntnisse geschult, welche sicherstellen, dass der oder die Mitarbeiter:in das Berufsbild abbilden kann und den Erhalt eines Sicherheitsdienstes bzw. Betriebs aufrecht erhalten kann.

3. Baustein: Prüfungsvorbereitung Schutz und Sicherheit – Modul 1 und Modul 2

Der Baustein besitzt die Funktion, dass ganz individuell auf die oder den Teilnehmenden eingegangen wird, um passgenau auf die mündliche und schriftliche Prüfung vorzubereiten. Diese Vorbereitung findet unter anderem mit Prüfungsfragen statt, welche zum einen durch Selbststudium und zum anderen über verschiedene Wissensmethoden und Tool beantwortet werden können.

Es wird geschaut, wo die Potenziale ungenutzt sind, woran es liegt, dass etwas nicht so eingängig ist bzw. wie man methodisch unterstützen kann und Hemmungen abschafft.

Und im Anschluss die „GSSK“ ?

Die Geprüfte Schutz und Sicherheitskraft gilt nach der Servicekraft für Schutz und Sicherheit bzw. Der Sachkundeprüfung nach § 34a GewO als nächst zu erreichende Qualifikation. Es handelt sich dabei um die moderne Variante des ehemaligen Werkschutzes bzw. der Werkschutzkraft, welche die GSSK sein einigen Jahren ersetzt.

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Bei diesem Berufsbild handelt es sich um eine Weiterqualifizierung. Unter diesem Gesichtspunkt ist die Geprüfte Schutz und Sicherheitskraft (kurzum: GSSK) vor allem für Sicherheitsmitarbeiterinnen und Sicherheitsmitarbeiter:innen, welche bereits berufliche Erfahrungen in der Dienstleistungsbranche „Sicherheit“ haben, zum Beispiel die Servicekraft für Schutz und Sicherheit.

Um diese Fortbildung antreten zu können, um in ausgewählten Sicherheitsdienstleistungsbereichen arbeiten zu dürfen, ist mindestens eine Unterrichtung nach § 34a GewO nötig, sowie eine abgeschlossene Berufsausbildung im Bereich „Sicherheit“ oder 5 Jahre Berufserfahrung, wobei 3 Jahre davon in der Sicherheitsdienstleistung nachweislich absolviert wurden.

Mit dieser Qualifizierung erlangen Teilnehmende einen anerkannten Berufsabschluss.

Der Baustein endet mit einer Prüfung bei der IHK. Nach dem Bestehen erhält der oder die Teilnehmenden ein Zertifikat der IHK.

Für diese Fortbildung kann der 2. Baustein aus unserem modularem Katalog gewählt werden.

Die Weiterbildung zur Geprüften Schutz- und Sicherheitskraft vermittelt. Interessierte Teilnehmende müssen bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung und mind. drei Jahre Berufserfahrung […]
Die Berufsausbildung zur Servicekraft für Schutz und Sicherheit ermöglicht es Interessierten, einen anerkannten Berufsabschluss zu erwerben. Der Abschluss wird als […]
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Die Kursinhalte können aufgrund unserer modularen Weiterbildung ebenfalls individuell zusammengestellt werden. Die Teilnehmenden lernen verschiedene Einsatzgebiete kennen und werden für […]
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